Die Kunst des guten Lebens

Übertragungen

Ein Freund riet mir, beim Erstellen meiner Internetseite an den Menschen zu denken, den ich mit ihr anzusprechen gedenke. Dazu solle ich mir von der betreffenden Person ein Bild neben den Rechner stellen. So hätte ich immer im Blick, an wen ich bei meiner Arbeit, um ihn damit zu erreichen, zu denken habe. Nach gründlicher Prüfung habe ich den Rat für gut befunden. Ich habe neben den Rechner einen Spiegel gestellt.

Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jeden gedacht. Bisher habe ich, bevor ich an mich selber dachte, an das Gegenüber gedacht, damit es im Umgang mit mir einen Vorteil gewänne. Ich habe falsch gedacht, wenn ich das gegenwärtigen Denken betrachte. Es strebt nach dem, wodurch es sich schädigt.  Den Schaden zu haben, dachte ich, muss ein Nachteil sein. Also habe ich umgedacht.

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