#Greta mit Scheiße bewerfen

#GretamitScheißebewerfen

Gegenwärtig die liebste Beschäftigung von Nazis, Faschos und anderen geistig und seelisch Prekären, hier mein Kandidat für die Auszeichnung: das ekligste Häufchen.
Hier produziert sich ein A…h, das nicht verstehen kann, wie man einem Menschen so böse Worte, wie das aus Zensurgründen nicht ausgeschriebene ins Gesicht werfen kann, wenn man das gleiche, aber mit besseren Ergebnissen erreichen kann – die unanfechtbare Gutwilligkeit, die aus ihm spricht und mit der er spricht; macht ihn die nicht unanfechtbar? Vielleicht. Will ich ihn anfechten? Nein, ich will ihn beleidigen, so dass das Entwürdigende der Beleidigung allgemein verständlich wird, und dennoch mit gewählten Worten, denn wenn ich ihn so nenne, wie die Netiquette es verbietet, dann deshalb, weil das Gefühl, das er mit seinen Denunziationen in mir erregt, ein bestimmtes Wort evoziert hat, und zwar dieses eine, und kein anderes, und ich spreche es aus, weil jedes andere an seiner Statt gelogen wäre – , wenn man mit freundlichen Worten spricht.
Was explizite und implizite Beleidigungen, bewusst gemachte und solche, die es ohne Wissen des Machenden sind; was alle Beleidigungen gemeinsam haben, ist: sie beleidigen. Erst dadurch wird eine Handlung, unabhängig davon, wie sie gemeint war, zur Beleidigung. Und beleidigt zu werden fühlt sich nun mal nicht gut an, für niemanden. Dazu muss man den Beleidigten nicht analysieren. Eine andere Frage ist: darf ein Psychiater, der von Staates wegen eine Zulassung zum Praktizieren seines Gewerbes besitzt, ein fremdes Kind öffentlich und ohne Einwilligung der Eltern analysieren? Und analysiert er das Kind, um ihm zu helfen? Oder welches sind seine Motive? Die erste Frage, ob ein Psychiater ein Kind ohne Einwilligung der Eltern/Erziehungsberechtigten analysieren darf, ist eine Frage von strafrechtlichem Belang. Die zweite und dritte Frage ist von Belang in Bezug auf den Arbeitskodex der Psychoanalytiker. Dieser Kodex gibt vor, unter welchen Bedingungen ein Analytiker tätig werden darf, und wen er von einer Behandlung auszuschliessen hat.
   
Lese ich mit zeitlichem Abstand noch einmal, was ich hier geschrieben habe, frage ich mich: ist das nicht zu hart, nicht unpassend, unfreundlich, verhindert es nicht einen Austausch? Vielleicht. Auch mich selbst habe ich leider schon dabei erwischt, ein A…h zu sein. Nicht schön, aber notwendig, es sich einzugestehen, um mit sich selber im Austausch sein zu können. Also sich selber befragen zu können: war das richtig, war das gut, war das böse? Aber auch wenn ich mit Ja antworten müsste, dieses Ja änderte nichts daran, dass ich in dem Augenblick, als ich das Video hörte, dachte und fühlte, was ich oben zum Ausdruck brachte. Weil es noch böser ist, als das, was Gauland, Friedrich, Trump et al. von sich geben. Deshalb hat es mich erzürnt. Maaz negiert den Grund der Angst und pathologisiert sie. Jeder Mensch, der hört, dass es 70 Prozent weniger Insekten gibt, reagiert gesund, wenn er die Angst empfindet, die Greta in New York zum Ausdruck gebracht hat. 70 Prozent weniger Insekten bedeutet längerfristig nämlich 70 Prozent weniger Menschen. Das wird geschehen, wenn wir den Planeten nicht heilen. Die alten weißen Männer würden es wahrscheinlich nicht mehr erleben – auch wenn sie sich da nicht zu sicher sein sollten – ; die Generation Greta, die diese Szenarien antizipiert, handelt mit Vernunft. Vernunft ist das einzige Mittel, solche katastrophalen Szenarien abzuwenden.

 

 

 

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